Historische Anlagen

Auf dem Areal der ArsTecnica kann man sich durchaus auch als Schatzsucher fühlen, wenn man vergessenen Schätze aufspürt. Um einen solchen vergessenen Schatz handelt es sich z.B. bei einem alten Mercedes-Benz-Möbelwagen Baujahr 1960, den Guido Balter 2006 aufgespürt und erworben hat. Das Datum der in der Führerkabinen liegengelassenen Zeitung zeigte das Jahr 1967. Hat das Fahrzeug seit dieser Zeit ein Dornröschenschlaf geführt? Erwecken wir den Wagen zu Leben.

Was wir sehen ist eine Märklinanlage, stilecht aus den 60ziger Jahren. Da gehört es einfach dazu, dass der Schienenbus über die Gleisstraße rumpelt oder sogar entgleist oder ein Zug an einem Schienenknick hängen bleibt - eine Anlage die älter ist als Guido Balter selbst. Charme der 60iger Jahre pur.

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Etwa 10 Jahre hatte der als Möbelwagen gebaute MB LP 321 als Bücherwagen seinen Dienst getan, als ihn der Vorbesitzer kaufte und eine mobile Modellbahnschau daraus machte. Eine Märklinanlage der sechziger Jahre, die 8 x 2 Meter misst. In einer Scheune hatte Guido Balter den Schatz entdeckt, erworben und mit zum Ardenner Cultur Boulevard genommen.

Inzwischen ist das Fahrzeug äußerlich mustergültig aufgearbeitet worden, fahrbereit ist er jedoch nicht - noch nicht. Auf Ausstellungen und zu Hause zieht der Mercedes Benz mit seiner Modellbahnanlage jedoch Jung und Alt wie ein Magnet an.

Versetzen wir uns zurück in eine Zeit, in der die Blech-Eisenbahn wirklich noch Spielzeug war. Die ArsTECNICA veranstaltet regelmäßig Fahrtage. An diesen Tagen treffen sich im grossen Saal des Hotel Balter Gleichgesinnte und erwecken das Spielzeug des vergangenen Jahrhunderts zum Leben. An diesen Tagen kann man Produkte von Herstellern mit großen Namen bewundern wie z. B. Bing, Bub oder Märklin. Die Faszination, die von diesen Kunstwerken vergangener Spielzeugtechnik ausgeht, hat auf keinen Fall nachgelassen und ist sogar auch bei der Jugend spürbar.

Die ArsTECNICA verfügt seit dem Sommer 2009 über eine weitere Attraktion, eine betriebsfähige Spur 0-Anlage aus den Zwanziger Jahren. Diese ist authentisch auf dem Teppich verlegt, so wie das in dieser Zeit zu jedem Weihnachtsfest üblich war. Ergänzt wird diese Anlage durch eine beachtliche Krauss-Fandor Sammlung mit etlichen Lokomotiven und über 100 Wagenmodellen.

 
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